Kreismusiktag 2012

 

Sonntag, 10. Juni

in Wattwil

 

Wir sind dabei!

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Willkommen auf der Homepage der

Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann

 

 

  

14./15. Januar 2012 Skiweekend in Splügen

Am Samstag trafen sich 17 Skibegeisterte der Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann frühmorgens zum Antritt eines bald traditionellen Skiwochenendes. Fast pünktlich um 7.00 Uhr startete das Grüppchen mit Bus und PW in Nesslau Richtung Bündnerland. Nach einem kurzen Kaffeehalt im Heidiland und gestärkt mit haufenweise mitgebrachten Gipfeli ging es weiter nach Splügen. Dort wartete schon eine Riesenschlange Menschen um mit den Gondeln auf den Berg gebracht zu werden. Die lange Wartezeit tat der guten Laune keinen Abbruch. Bei herrlichstem Winterwetter warteten die 15 Skifahrer und 2 Snöber auf die Tickets und waren froh, als sie oben angekommen endlich ihr ersten Kurven ziehen konnten. Nach ein paar Abfahrten waren die Ersten schon so durchgefroren, dass bald die erste Aufwärmpause auf dem Programm stand. Mit viel Sitzleder blieben einige gleich im Bergrestaurant und reservierten sich gute Plätze vor dem Fernseher um die Wengen-Abfahrt nicht zu verpassen.

Abends wurden die Musikantinnen und Musikanten dann in den Hotel’s Surretta und Piz Tambo in Splügen untergebracht, wo sie nach einem feinen Nachtessen an der Bar noch ein paar gemütliche Stunden zusammen verbrachten. Nach längerer oder kürzerer Nachtruhe war das mehr oder weniger ausgeschlafene Grüppchen gestärkt mit einem guten Frühstück pünktlich eine Minute vor der ersten Bergfahrt wieder an der Talstation der Gondel bereit und machte sich sofort wieder auf die Piste. Nach einem zweiten Tag bei eisig kaltem, sehr sonnigem Wetter und ganz vielen Pistenkilometern machten sich die Wintersportler wieder auf den Heimweg nach Nesslau, wo sie müde aber glücklich und unverletzt ankamen.

 

  

23./24./25. September 2011, MG Nesslau-Neu St. Johann auf Reisen

(Text Bruno Wickli)

  Alphornklänge in Alpbach

Die Mitglieder der Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann verbrachten Ende September ein Wochenende im Tirol, wo sie fremdes Brauchtum kennen lernten und dabei auch das eigene präsentieren konnten. Der Verein musizierte vor einem bäuerlichen Publikum, und einige Mitglieder erfreuten dieses mit Alphornklängen.

Jeweils im September der ungeraden Jahre finden die Vereinsreisen der Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann statt, und dies ist ein guter Zeitpunkt. Wie immer, seit man sich erinnern kann, herrschte auch diesmal ausgiebig Sonnenschein, und nachts waren die Sterne am Tiroler Nachthimmel sichtbar, wenn man sich im idyllischen Alpbach von Gastwirtschaft zu Gastwirtschaft begab (und nicht auf die Füsse schauen musste).

Tiroler Almabtrieb

Nach der klaren Nacht lud die Sonne am Samstagmorgen zu einer gemütlichen Wanderung. Ziel war eine nahe gelegene Alpwirtschaft, wo man sich bei Speis und Trank auf den jährlichen „Almabtrieb“ einstimmen konnte. Der Abtrieb des Viehs schien aus Sicht der Toggenburger nicht ganz so geordnet zu verlaufen, wie man das von daheim gewohnt ist, und es wurden auch keine farbigen Trachten getragen. Dafür hatten die Rinder schönen Kopfschmuck, den sie teils noch am Abend, auf den saftigen Talwiesen angelangt, tragen mussten.

Das Ende des Alpsommers wird im Tirol ausgiebig gefeiert. Die Musikantinnen und Musikanten aus Nesslau begaben sich deshalb zum so genannten Obermooserhof, an einer schmalen Strasse ausserhalb des Dorfes, und spielten vor dem Eindunkeln einige Stücke aus ihrem Repertoire. Nicht alle auf dem Festplatz lauschten gleich aufmerksam, aber es war eine schöne Kulisse für ein Platzkonzert. Dafür hatten Franziska und Peter Scherrer, Michael Bösch und Wisi Gmür später einen grossen Auftritt im Zelt, als sie die Österreicher mit Naturtönen aus Schweizer Alphörnern beglückten.

Grabkreuze und eine alte Sage

Am Sonntagmorgen waren die urtümlichen Instrumente wieder im Dorf zu hören, und man wetteiferte mit der einheimischen Blasmusikkappelle, die auch gerade unterwegs war. Für die Reisegruppe war es aber Zeit geworden, den Rückweg anzutreten. Schon am Tag zuvor waren die Vereinsmitglieder etwas mit der Geschichte des Tirols in Berührung gekommen, nämlich in Rattenberg. Das ist die älteste Stadt im Tirol, und die kleinste in unserem östlichen Nachbarland. Am Sonntag wurde dann ein „lustiger“ Museumsfriedhof besucht. Es gab dort Grabkreuze mit amüsanten Kommentaren über die Verstorbenen. 

Die letzte Station auf dem Heimweg war die so genannte Klamm (d. i.eine Schlucht) in Zams, wo Wehrtürme aus der Zeit der Appenzellerkriege, ein kleines Kraftwerk, Wasserfälle und mystische Felsformationen zu besichtigen waren. Eine Sage erzählt, warum im Fels ein Stierkopf und eine Wassernymphe zu erkennen sind. Auf der Heimfahrt über den Arlberg konnten sich die Vereinsmitglieder und Mitgereisten ausgiebig über diese alte Geschichte und das schöne Wochenende sinnieren. 

 

Nesslau, 27. Juni 2011

Die Musikgesellschaft Nesslau-Neu St. Johann

am 33. Eidgenössischen Musikfest St. Gallen

Als einer der kleinsten der 522 angemeldeten Musikvereine machten wir uns am Freitag, 24. Juni 2011 auf den Weg nach St. Gallen. Nach Check-In und Vereinsfoto stand um 16.36 Uhr unser erster wichtiger Termin auf dem Programm. Bei der Parademusik ernteten wir mit dem Marsch Sonnenschein von Jean-Pierre Fleury nebst viel Applaus von den Zuschauern auch 75 Punkte und damit ein „gut“ von der Jury. Wir liessen es uns nicht nehmen, auf dem Rückweg zum Olma-Gelände auch noch unseren zweiten einstudierten Marsch Diavolezza zum Besten zu geben.

Obwohl gut gelaunt, konnte man einigen Mitgliedern vor dem zweiten wichtigen Termin die Nervosität vom Gesicht ablesen. Um 19.10 Uhr stellten wir uns mit den beiden Konzertmusik-Stücken der dreiköpfigen Jury. Mit dem Aufgabenstück Quingenti von Vivian Domenjoz erspielten wir uns 74,0 Punkte und damit ein „gut“. Beim Selbstwahlstück Like a Child von Andreas L. Schulte verpassten wir mit 79,67 Punkten knapp ein „sehr gut“.

Nachdem wir im letzten halben Jahr sehr viele Stunden mit Probenarbeit und Üben verbracht hatten, genossen wir nun nach dem Abschluss des offiziellen Auftrittes das Musikfest.

Am Sonntagabend machten wir uns dann zum letzten Mal im Zusammenhang mit dem Eidgenössischen Musikfest auf den Weg. Wir durften uns gemeinsam mit der Jodlergruppe Stockberg und dem Jodelklub Männertreu, welche am 16. Juni am Eidgenössischen Jodelfest in Interlaken teilgenommen hatten, von den anderen Dorfvereinen am Bahnhof empfangen und feiern lassen.

 

 

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